Gottessuche wurde mit großer Glaubensfreude belohnt

Als vor ca. 25 Jahren mein ganz konkreter Weg mit Jesus begann, war ich zwar schon gläubig und hatte auch eine ganz besondere Beziehung zum hl. Franziskus, weil ich 3 Jahre im Internat bei Franziskanerinnen verbracht habe und dort ohnehin eine gute Basis grundgelegt wurde. Aber als Erwachsene stand ich noch lange viel zu sehr in der "profanen Welt", war mit Beruf und mit der eigenen Existenz weitgehend beschäftigt und sozusagen ein "Allerweltschrist". Das änderte sich, als ich anfing, mich mehr mit Gott, dem Glauben und meinem Leben zu beschäftigen, der Grund war wohl das frühzeitige Sterben meiner Eltern, meine Mutter wurde 58, mein Vater nur 57 Jahre alt. Ich wollte konkreter mit Gott leben und habe das in vielerlei Angeboten wie Glaubensseminare, Kurse, Exerzitien usw. gesucht. Gott belohnte diese Suche und trat ganz allmählich, aber stetig und hartnäckig neu in mein Leben, bis ich es ihm ganz und gar übergab und mich völlig seiner Führung unterwarf. In einem "Wachstumsprozess" im Glauben befinde ich mich eigentlich immer noch und darf viele "Fügungen" - das Wort Zufälle gibt es bei mir nicht mehr - erleben, in denen ich den Hl. Geist, die Gnade und die Liebe Gottes erfahre. Sogar ein richtiges Wunder wurde mir durch die Fürsprache unserer lieben Gottesmutter geschenkt und viele viele Gebetserhörungen, oft in ganz kleinen Alltagsbegebenheiten. Das Leben mit Gott, mit Jesus und seiner Mutter ist aufregend schön und reich und einfach mit unbeschreiblicher Freude verbunden, die man in der Welt nirgends findet. Ich danke unserem HERRN aus ganzem Herzen und möchte manchmal mein Zeugnis für IHN laut in diese Welt hinausschreien! Im übrigen bin ich Mitglied der UNIO, das ist die von Vinzenz Pallotti gegründete Vereinigung des katholischen Apostolats. Auch hier fühle ich mich gut aufgehoben in einer Gemeinschaft und versuche, nach den Vorstellungen dieses Heiligen mein Apostolat nach dem Willen Gottes zu leben. Lore Eichhorn

Sucht vor allem anderen das Reich Gottes

Sucht vor allem anderen das Reich Gottes, alles andere wird Euch dazugegeben: Diese Verheißung Jesu in Mt 6, 24 - 34 habe ich erfahren und möchte hier davon Zeugnis ablegen: Ich war mit Klaus und Alfred 1986 in Medjugorje (nachzulesen im Berufungszeugnis von Pater Klaus) und danach haben wir im Oktober den Gebetskreis in Hallstadt gegründet. In Medjugorje wurde immer besonders empfohlen Mt. 6, 24 - 34 zu meditieren: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr zu Essen habt usw. Euch muß es erst um sein Reich und seine Gerechtigkeit gehen, dann wird Euch alles andere dazugegeben. Meine Situation war damals so: Ich war fast 25 Jahre alt und hätte gerne ein Mädchen kennengelernt um für die Zukunft zu planen, und eine Familie zu gründen. Ich war an den Wochenenden mit meinen Freunden in Tanzlokalen unterwegs, in der Hoffnung jemanden kennenzulernen, doch leider vergebens, oder nur kurze Bekanntschaften, die sich bald wieder zerschlugen. Nach der Pilgerfahrt und meiner Glaubenserfahrung in Medjugorje sah ich mein "Problem Mädchen kennenlernen" plötzlich ganz locker und betete so: Liebe Mutter Gottes, Du wünscht Gebetsgruppen in der ganzen Welt, wir gründen jetzt in Hallstadt eine, wir beten ab jetzt jeden Mittwoch im Gebetskreis für Deine Anliegen und wollen deine Botschaften in unser Leben umsetzen. Sorge du ab sofort für mein Anliegen, wenn es im Plane Gottes liegt, daß ich heiraten soll, führe du mich ab jetzt. Ich suche von nun an auch aktiv niemand mehr und wenn Gott will, daß ich alleine bleibe, nehme ich auch das an, denn dann ist es gut für mich. Ab diesem Zeitpunkt bin ich in keiner Disco oder Tanzlokal mehr gewesen. Ich habe mich fortan mit um den Gebetskreis gekümmert, und versucht mein Glaubensleben zu vertiefen. Meine Eltern hatten schon Befürchtungen, daß ich Priester oder Ordensmann werden will, doch eine Berufung dieser Art hatte ich nie verspürt. Eines Tages, ca. ein halbes Jahr später (ich bin beruflich im Versicherungsaußendienst) habe ich eine Kundin besucht, mit der ich auch schon öfters über den Glauben gesprochen und von Medjugorje erzählt habe. An diesem Abend war auch Ihre Tochter anwesend, heute meine Frau Monika! Ich kann nur rückblickend sagen, meine Frau wurde mir vom Himmel geschenkt und ich kann heute nach 24 Jahren noch darüber staunen und sagen: Die Verheißung Jesu in Mt.Kapitel 6 hatte sich für mich voll erfüllt: Halleluja Preiset den Herrn!!!

Kilian Christa

Durch Telefon-Seelsorge Gottes Barmherzigkeit vermitteln

Was mir persönlich sehr viel gibt ist, dass ich von vielen Menschen als "kleine Telefon-Seelsorge gebraucht werde." Ich werde fast jeden Tag angerufen, wenn Sorgen und Nöte quälen; man bittet um das Gebet.

Und so bete ich und rufe zu einer Gebets-Aktion auf.
Für mich ist das wie ein Anruf Jesu an mich, seine Barmherzigkeit zu vermitteln. Und dafür bin ich dankbar.

Melanie

Alle Sorge beim Rosenkranz-Beten abgeben ; Anbeten tut gut

In Situationen in denen ich Stress, Probleme und viel Ärger empfinde, hilft mir persönlich der Rosenkranz sehr gut. Man wird dabei innerlich ruhig, und sieht die Dinge danach oft ganz anders, ich spüre, ich werde von Gott geführt und bekomme eine andere Sichtweise der Dinge.

Bei der eucharistischen Anbetung kann ich mein Herz ausschütten, ich habe Gelegenheit alles was mich bedrückt oder gut gelaufen ist, vor Gott zu bringen. Immer tut mir die Ruhe und der Gesang beim Gebet oder nach dem Gebet sehr gut und beeinflusst meine Sinne positiv.

Peter P.

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